Kräuterführung zum Gemeinschaftsgarten

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am 2. Juli interessierte Pflanzenliebhaberinnen zur Kräuterführung mit der Kräuterpädagogin Renate Mittermeier. Essbare Wildkräuter am Wegesrand Kennenlernen, war das Thema. Dabei zeigte sich ganz schnell, wie wichtig ein fundiertes Wissen ist, wenn man wilde Pflanzen sammeln möchte. Als erste Pflanze fiel den Teilnehmerinnen eine goldgelb leuchtende, wunderschön blühende Pflanze auf. „Kennt jemand diese Pflanze?“ fragte die Kräuterpädagogin in die Gruppe. Das Stauen war groß, als erklärt wurde, dass es sich hierbei um das für Mensch und Tier giftige Jakobsgreiskraut bzw. Jakobskreuzkraut handelt. Auf dem weiteren Weg zum Gemeinschaftsgarten fanden sich dann aber noch viele essbare Wildkräuter, wie Spitz- und Breitwegerich, Schafgarbe, Thymian und andere, die von Renate Mittermeier ausführlich erklärt wurden. Im Gemeinschaftsgarten angelangt waren die Besucherinnen von der Größe und dem üppigen Wachstum überrascht und machten sich ein Bild über das Projekt. „Da steckt viele Arbeit drin und es funktioniert nur durch den aktiven und beherzten Einsatz der Gartenmitglieder. Helfende Hände und neue Mitglieder sind immer willkommen,“ erklärte die Kräuterpädagogin und Initiatorin des Gartens. Zur Stärkung wurden aus den gesammelten Kräutern und frischer Sahne eine Wildkräuter-Butter „geschüttelt“ sowie ein Kräuter-Frischkäse zubereitet. Die Teilnehmerinnen ließen sich das Essen, zusammen mit selbst gebackenem Brot und einem vorbereiteten Wildkräutergetränk, schmecken und verließen den Garten bereichert mit neuen Informationen zu heimischen Wildkräutern.

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