Ferienprogramm mit dem Gemeinschaftsgarten Ruhpolding – Mit Spitzi Wegerich auf Tour

Am 3. August trafen sich mehrere Ruhpoldinger Kinder um mit Spitzi Wegerich einen Nachmittag zu verbringen. Nach der Begrüßung und einem lustigen Spiel zum Kennenlernen erklärte die Kräuterpädagogin Renate Mittermeier Interessantes über Spitz- und Breitwegerich. Beim anschließenden Suchen der Pflanzen waren alle Kinder schon nach kurzer Zeit erfolgreich. Dann war es an der Zeit die Geschichte von Spitzi Wegerich zu erzählen, die uns durch den ganzen Nachmittag begleitete:

Der kleine Spitzwegerich wuchs alleine in einer Fuge und freute sich täglich über die Gesellschaft der kleinen Linde „Weglinde“, die sich nicht weit von ihm entfernt in die Höhe reckte. Doch eines Morgens, nachdem er aufwachte und zu seiner Freundin hinüber schaute, erschrak er fürchterlich. Weglinde war verschwunden, er wusste nicht wohin und konnte sie nicht suchen!

Als die gute Fee „Morgentau“ den traurigen Spitzwegerich bemerkte, hatte sie Mitleid mit ihm und verwandelte ihn in „Spitzi Wegerich“, der nun zusammen mit den Kindern auf die Suche nach Weglinde ging. Natürlich wollte Spitzi Wegerich die Kinder erst mal kennenlernen und wir machten zusammen ein Ballspiel bei dem wir unsere Namen merken mussten.

Dann ging es auch schon los, auf die Suche nach Weglinde! Am Wegrand konnten wir noch viel Breitwegerich und in der Wiese Spitzwegerich entdecken, bis wir zum Zauberwald kamen.

Die gute Fee Morgentau hatte uns den Hinweis gegeben, dass der böse Zauberer Weglinde entführt hat und wir sie befreien können. Sobald wir im Wald die Zauberblume finden und die Aufgaben lösen,  bekommen wir weitere Hinweise. Die Zauberblume wurde schnell entdeckt und das Lösen der gestellten Aufgaben war kein Problem für die Kinder. Nach kurzer Zeit war die Zauberblume mit den geforderten Gegenständen gefüllt – 20 Bucheckern, 1 Fichtenzapfen, 10 Haselnüsse, 1 Ahornblatt… nur den Spitz- und Breitwegerich im Wald konnte niemand finden…  der wächst da nämlich nicht!

Nach dieser Aktion waren alle sehr hungrig und verspeisten mit großem Appetit das besonders schmackhafte Schnittlauchbrot. Gestärkt und voller Energie riefen die Kinder anschließend nach der Fee Morgentau: „Fee Morgentau, die Wunderblume ist gefüllt, alle Aufgaben sind gelöst, gib uns einen Hinweis!“ Umgehend fand sich eine kleine Schachtel mit einer neuen Aufgabe: „Geht über die Brücke und folgt den bunten Steinen.“ Jetzt war niemand mehr zu halten, die Steine mussten gefunden werden um zum Versteck von Weglinde zu kommen!

Der Weg führte die Gruppe, nach dem Auffinden von 24 bemalten Steinen, zur großen Linde an der Evangelischen Kirche, wo die Kinder Weglinde schnell befreien konnten. Spitzi Wegerich und Weglinde hatten wieder zueinander gefunden und alle freuten sich darüber!

Als Dankeschön für die Fee Morgentau bastelte jedes Kind noch ein schönes Naturbild aus Holzstöckchen und Pflanzen, welches dann mit der Zauberblume in der Mitte und den Steinen als Umrandung, zu einem schönen großen Bild gelegt wurden. Zum Andenken nahm jedes Kind sein Naturbild und einen bemalten Stein mit nachhause.

Wir danken den Kindern für den schönen Nachmittag und freuen uns auf das Ferienprogramm im nächsten Jahr!

Renate Mittermeier

Waltraud Mader

Petra Kimmerova

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